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STRATOS #4: Strategische Reviews

Megatrends Freizeit

Die Megatrends aus Trend- und Forschungsinstituten wie Gott­lieb Dutweiler Institut Zürich, Z_punkt Institut Essen, Ears and Eyes Hamburg, BAT Freizeit-Forschungsinstitut Hamburg oder Institut für Tourismusforschung Kiel wurden zusammengetragen und die für den Alpintourismus bedeutsamsten identifiziert:

 

Selfness & Create-it-Yourself: Dieser Trend be­zeichnet das Bedürfnis, sich in der Freizeit nicht mehr ausschliess­lich zu erholen, sondern die Zeit zu nutzen, um etwas Neues kennenzulernen. Im Zentrum steht das Bedürfnis, etwas selber zu machen und auch in der Freizeit etwas Lernen zu können; von Wellness hin zu Selfness.

 

Soulness & Emotional Health: Dieser Trend ist eine logische Konsequenz des hektischen Berufsalltags. In Zeiten des Burn-outs und der Midlife-Crisis geht es darum, in der Freizeit nicht mehr primär Erholung für den Körper zu suchen, sondern die Pflege von Geist und Seele. Es geht um die emotionale und mentale Gesundheit.

 

Authentic Triptrotting: Die heutige Gesellschaft ist übersättigt von künstlichen Produkten und Dienstleistungen, die über die ganze Erdkugel im gleichen Stil angeboten werden. Die­ser Trend widerspiegelt das Bedürfnis nach Authentischem und Echtem und erstreckt sich über alle Lebensbereiche.

 

Converged Healthstyle: Forscher erwarten eine Kon­vergenz der verschiedenen Körperkult-Trends. Künftig lautet die Devise «Körperkult über alles» und umfasst von Fitness über Schönheitsoperationen bis hin zu Mode- und Stilberatung alle Anstrengungen. Das ultimative Ziel ist, den Körper als Statussym­bol zur Geltung zu bringen.

 

Hybrid Packages: Die Rede ist von der bewussten Durch­mischung unterschiedlicher Angebote und Dienstleistungen. Ein klassisches Beispiel ist das Modegeschäft, das gleichzeitig ein Coiffeur-Salon und eine Cafeteria einschliesst. Im Tourismus ist es beispielsweise die Weiterentwicklung von Themenhotels oder -restaurants.

 

Hyperhubs: Hyperhubs sind multifunktionelle Freizeitzent­ren mit einer enormen Angebotsbreite und -dichte. Typische Bei­spiele sind Kreuzfahrtschiffe oder Flughäfen. Dieser Trend wird sich auch auf den Freizeitbereich weiter auswirken.

 

Social Hubs for Meeting and Dating: Die Freizeit wird künftig vermehrt genutzt, um die vielfältigen Be­ziehungsnetze zu pflegen und zu erweitern. Man sucht auch vermehrt den Kontakt mit Gleichgesinnten bspw. im Fall von Fans einer Fussballmannschaft, von Kochbegeisterten oder von Tolkien-Liebhabern.

 

Eco Chick und Moral Commerce: Dieser Trend erstreckt sich über alle Lebensbereiche und bleibt auch künftig bestehen. Der ökologische, ethische und nachhaltige Konsum wird weiter an Bedeutung gewinnen.

Kontakt

RW Oberwallis AG
Aletsch Campus

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